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Die Firma INTERVET, in der Schweiz vertreten durch Veterinaria AG,
Zürich, hat kürzlich eine Kampagne zur Einführung einer neuen
Impfstoffgeneration gestartet. Diese neuen Impfstoffe sollen es
möglich machen, die Impfintervalle für einzelne Komponenten deutlich
länger zu gestalten; zum Schutz vor einigen Krankheiten verlängern
sich die Intervalle bis zu drei Jahre, andere Komponenten sind
soweit entwickelt worden, dass sie tatsächlich ein ganzes Jahr
schützen.
Die Gesundheitsversorgung ist heute bei uns auf einen
außerordentlich hohen Stand. Viele Krankheiten, die noch vor wenigen
Jahrzehnten zu den Geißeln der Menschheit und der Tiere zählten,
gelten als ausgerottet oder sind zumindest soweit zurückgedrängt,
dass wir uns den Luxus leisten, nachlässig zu werden, Impftermine zu
verschlampen, oder auch denjenigen ein offenes Ohr leihen, welche
Impfungen als belastend, gefährlich und verantwortlich für
fürchterliche Konsequenzen verschrien. Entsprechende Lektüre findet
sich im Internet.
Ich erinnere
an dieser Stelle unter anderem an Pocken, Masern, Gelbfieber,
Tuberkulose, Kinderlähmung beim Menschen und Staupe, Parvovirose und
Leptospirose bei Hunden. Diese Hundekrankheiten treten zwar nur noch
sehr selten auf, sollten wir aber auf Impfungen verzichten, sind wir
in zwei Jahren wieder bestens versorgt.
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